Berichte & Nachrichten

9.09.17

Zufrieden und mit Luft nach oben

Das Ergebnis der ersten zentralseitig durchgeführten Mitarbeiterbefragung wurden den Einrichtungs­leitungen auf der Tagung in Ennigerloh vorgestellt. 944 Mitarbeiter aus den Einrichtungen der Mediko Pflege und Gesundheitszentren GmbH haben den Frage­­bogen ausgefüllt zurückgegeben. 80% dieser Mitarbeiter sind mit der Arbeit bei der Mediko zufrieden und können sich einen langfristigen Verbleib im Familienunternehmen vorstellen.

Dieter Prothe bei der Vorstellung der Ergebnisse der Mitarbeiterbefragung auf der Tagung in Ennigerloh.

Geschäftsführer Dieter Prothe stellt heraus, dass dies „ein erfreuliches Detail in der Auswertung ist und ein Signal gegen die steigende Fluktuation in der Pflege darstellt.“

Weiterhin bewerten die Mitarbeiter die Kollegiale Unterstützung und den offenen Umgang mit Fehlern als positiv. Die Fragestellung nach einer verbindlichen Urlaubsplanung und die Berücksichtigung privater Termine bei der Dienstplanung wurde mit einer Quote von über 85% bejaht.

Auch wenn die Arbeitszeiten aus Sicht der Mitarbeiter nicht immer zu den Betreuungs­zeiten der Kinder passen, so lehnte die Mehrheit der Mitarbeiter eine Betreuung der Kinder in der Nähe der Einrichtung ab. Verbesserungspotential sehen die Mitarbeiter im Bereich der Fortbildungen, der Rückmeldungen von Vorgesetzten und der Anerkennung von Verbesserungsvorschlägen.

Nach der Vorstellung des Gesamtergebnisses erhielten die Teilnehmer der Tagung ihre hausbezogene Auswertung aller 27 Fragen. In den Einrichtungen wird das Ergebnis nun im Rahmen einer Mitarbeiterversammlung vorgestellt und je Haus werden gemeinsam mit den Mitarbeitern drei Schwerpunktthemen definiert.

Ziel der Geschäftsführung ist eine Verbesserung der Arbeitssituation unter Beteiligung der Mitarbeiter und die jährliche Befragung ist das Beurteilungs- und Kontrollin­stru­ment“, so Prothe auf die Frage der Nachhaltigkeit. Weiter führt er aus „Selbstver­ständ­lich wollen wir mit konkreten Ergebnissen auch die Motivation zur Beteiligung erhöhen“. Bei der ersten zentralen durchgeführten Befragung lag die Beteiligung bei 62%. Ziel ist eine Quote von achtzig Prozent.