Berichte & Nachrichten

28.09.17

Seniorenresidenz Meppen und Hochschule Osnabrück üben Theater

Gerontopsychiatrischen Fachkraft Corina Rehfeld und Einrichtungsleiter Wilko Schaible

Einrichtungsleiter Wilko Schaible freut sich doppelt. Zum einem ist die Seniorenresidenz Meppen Kooperationspartner der Hochschule Osnabrück und nimmt an dem mit EU Mittel geförderten Projekt "TIP.De - Theater in der Pflege von Menschen mit Demenz" teil. Zum anderen konnte er damit eine Pflegefachkraft für die Residenz zurückgewinnen, die bereits einmal für die Einrichtung gearbeitet hat.

"Mit Frau Rehfeld werden wir unseren Schwerpunkt der Pflege von Menschen mit Demenz qualitativ weiter ausbauen und Sie wird mit ihrem fachlichen Hintergrund Frau Prof. Dr. Stefanie Seeling von der Hochschule Osnabrück ein kompetenter Ansprechpartner sein" berichtet Herr Schaible sichtlich begeistert und ergänzt "und natürlich freut es uns ebenso, dass wir eine gute Mitarbeiterin für uns zurück gewinnen konnten."

Die Einrichtung in Meppen arbeitet gezielt daran, erfahrene und in den letzten Jahren ausgeschiedene Mitarbeiter wieder für die Residenz zurück zu gewinnen. "Innovative Projekte wie die Teilnahme an dem Projekt mit der Hochschule Osnabrück ist ein Gewinn für die bei uns lebenden Menschen und kann für Mitarbeiter in einem Veränderungsprozess ein Kriterium sein, sich bei der Mediko zu bewerben", ergänzt Christian Cohausz, Geschäftsführer der Mediko.

Über die Hochschule Osnabrück:
An der Hochschule Osnabrück ist die Forschungsgruppe des "Deutsches Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP)" angesiedelt. Das Netzwerk ist ein bundesweiter Zusammenschluss von Fachkolleginnen und -kollegen in der Pflege, die sich mit dem Thema Qualitätsentwicklung auseinandersetzen. Übergreifende Zielsetzung des DNQP ist die Förderung der Pflegequalität auf der Basis von Praxis- und Expertenstandards in allen Einsatzfeldern der Pflege.

Auszug aus der Projektbeschreibung des TiP.de: „Allein in Niedersachsen waren im Jahr 2012 144.300 Menschen (Statista, o.J.) über 65 Jahre an Demenz erkrankt, das sind insgesamt 1,8% der Landesbevölkerung. Das Projekt TiP.De beschäftigt sich mit der Entwicklung und Umsetzung eines neuen, innovativen Behandlungskonzeptes. Durch die kontinuierliche Einbindung theaterpädagogischer Elemente in die Pflege bei Menschen mit Demenz sollen neue Wege erschlossen werden, um die Versorgung dieser Zielgruppe zu individualisieren.“ - Weitere Infos unter https://www.hs-osnabrueck.de/de/forschung/forschungsprofil/eu-gefoerdert/#